TRIBAL/TATTOO

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Ursprüngliches
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Tattoos gab es in fast allen
Kulturen auf der Welt. Der Zweck dieser Kunstwerke und
Symboliken ist jedoch je nach Glauben und
Kultur unterschiedlich. Entscheidend war z.B., auf
welchen Körperteilen die Bilder verewigt wurden. Ob im
Gesicht, auf der Brust, den Nacken, den Händen... so
konnten die einzelnen Symbole einen doppelten
Deutungswert haben.
Tattoos dienten neben dem "bloßen" Schönheits-symbol als
Schmuck, verschiedenen Zwecken. Ein
Bruchteil soll hier
Erwähnung
finden:
●
Zur Markierung von bestimmten Lebensabschnitten oder als Symbol für die Gruppenzugehörigkeit,
wurden in vielen Kulturen Tattoos auf ganz
unterschiedliche Art und Weise unter die Haut gebracht.
Sie
kennzeichneten das Ende der Pubertät, gute Jagderfolge,
Clanzugehörigkeit und Religiosität.
●
Ein Krieger konnte sich durch ein Tattoo schützen, wenn
er im Tötungsfall die Rache des Getöteten fürchtete.
Durch das neue Bild, konnte die Seele des Toten den
Täter nicht mehr wiedererkennen und ausfindig machen.

●
Viele Kulturen teilten den Glauben, daß der
Fährmann, der die Toten
auf die andere Seite bringt,
die
Fahrt verweigern würde, wenn
man keine Tätowierung
besaß. |
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● Bei
den Kelten und in anderen Kulturen, hatten Tattoos den
Stellenwert eines Talismans oder Amuletts. Das Tattoo übertrug dem Träger schützende,
Glück bringende oder verbannende Kräfte. Bei den
Nordmännern wurden bevorzugt Runen verarbeitet.

● Bei
den Maori (bekannt sind die polynesischen Tattoos, die
man Moki nennt - eine Kunstform, die sich durch häufig auftauchende Spiralmuster
auszeichnet) sind Tattoos ein Zeichen des Standes und
der eigenen Identität. Das Bild erfüllt eine ähnliche
Funktion wie ein Wappen oder eine Unterschrift.
●
Bei magischen, rituellen
Zeremonien sollten im Jetzt, bestimmte positive Energien
für die Zukunft heraufbeschworen werden. Die
Eigenschaften des Tieres oder Symbols sollten auf den
Träger des Tattoos übergehen.
●
Träumer wurden in der Nacht beschützt, wenn sie eine
Tätowierung besaßen.
Die Seele konnte nach ihren nächtlichen
Reisen den Körper schnell wieder ausfindig
machen - was den Tod
des Träumenden bedeutet hätte. |
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